| |
| In
dieser Zeit wurde das erste Löschfahrzeug angeschafft. Endlich hatte
die Feuerwehr ihr "zu Hause", und konnte von zentraler Stelle
aus der Dienst versehen werden. |
| |
| In unserem Ortsgebiet erfolgte die Alarmierung durch das Glockengeläute
der Kirche in Stein, die überdies auch nach dem Schutzpatron der
Feuerwehr, dem Hl. St. Florian, benannt ist. Durch den bestimmten und
eigenen Glockenton gewarnt, griff dann der Hauptmann zu seinem
Feuerwehrsignalhorn und blies wiederum verschiedenste Signale für die
Feuerwehrmänner aus, um diese zu alarmieren. Gleichzeitig wurden die
Pferde zur Bespannung des Spritzenwagens paarweise im Galopp von ihrem
Stall zum Spritzenhaus geritten, und der eigentliche Einsatz begann. |
| |
| Im
Gemeindegebiet von Viktring gab es ja damals schon viele Besitzungen.
Das Stift Viktring mit der darin untergebrachten Tuchfabrik der Gebrüder
Moro trug wesentlich dazu bei, dass die Bevölkerung und die Wohnobjekte
anwuchsen. Da zu diesem Zeitpunkt bereits ca. 800 Leute in der
Tuchfabrik Beschäftigung fanden und der Betrieb ständig größer
wurde, war es an der Zeit, an eine Betriebsfeuerwehr zu denken. |
| |
| 1875 war das Gründungsjahr der Freiwilligen Fabriksfeuerwehr der Gebrüder
Moro in Viktring. Durch die Verwendung von leicht brennbaren
Materialien, wie Walkstoffe und Wolle, kam es im Bereich der Fabrik
immer wieder zu Bränden. Deshalb war es oft der Fall, dass bei größeren
Einsätzen auch die Feuerwehr von Stein-Neudorf zur Brandbekämpfung
ausrücken musste. |
| |
| 1924 ging aus der damaligen Betriebsfeuerwehr der Tuchfabrik Moro die
Freiwillige Feuerwehr Viktring hervor, die als Filialfeuerwehr dem
Kommando der Ortsfeuerwehr Stein/Neudorf unterstand. Zum Filialleiter
der Wache wurde Valentin Abraham gewählt. 1926 war es
dann soweit: Valentin Abraham, Steigerleitmann, zugleich Filialleiter
der Wache Viktring, konnte am 15. August 1926 zur Spritzenhaus-Einweihung
und anschließend zum großen Volksfest eingeladen.
Im Jahre 1969 wurden nach einem Gemeinderatsbeschluss
die Feuerwehren Stein-Neudorf und die Feuerwehr Viktring zusammengelegt
- und daraus entstand die Feuerwehr "Viktring-Stein/Neudorf". |
| |
| Im
Juni 1970 kam es zum lang ersehnten Spatenstich, anlässlich
der Errichtung eines großen modernen Feuerwehrrüsthauses in Stein,
welcher im Beisein des damaligen Bürgermeisters von Viktring, Herrn
Josef Pollessnig, den Gemeinderäten Feuerwehrkameraden erfolgte. |
| |
| 1973 erfolgte die Eingemeindung von Viktring zu
Klagenfurt. Es war für den damaligen Kommandanten Horst Pretol nicht
immer einfach, die bis dahin selbstständige Stützpunktfeuerwehr in das
Gesamtkonzept der anderen neun Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr
einzugliedern. Seine außergewöhnliche Tatkraft und Erfahrung sowie
sein unermüdlicher persönlicher Einsatz trugen wesentlich dazu bei,
dass es der Wache gelang, innerhalb kürzester Zeit einen hohen
Stellenwert im gesamten Feuerwehrbezirk einzunehmen. |